Die gynäkologische Untersuchung bei praktizierten Verhütungsmethoden sollte grundsätzlich mindestens 2x jährlich erfolgen. Hierzu gewähren die gesetzlichen Krankenkassen
ein wichtiges Basis-Programm, welches folgende Massnahmen enthält:
- Blutdruckmessung und Wiegen
- Inspektion und Tastuntersuchung des Unterleibes
- Inspektion von Scheide und Muttermund
- Zellabstrich vom Muttermund
Bei Beschwerden oder Regelstörungen ist in jedem Fall eine sofortige Konsultation ratsam!
Verhütungsmethoden:
Bis zum 20. Lebensjahr trägt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Verhütung, jedoch nicht für jede Form der Verhütung. Wir informieren Sie gerne.
Hormonelle Verhütungsmethoden
- Pille
- Scheidenring: NuvaRing
- Verhütungspflaster: Evra
- Minipille
- Hormonstäbchen: Implanon
- 3- Monatspritze
- Pille danach
Spiralen
- Hormonspirale: Mirena
- Cupfer Spirale
Natürliche Methoden:
- Kondom
- Diaphragma
- Spermizide Cremes
- Persona
- Temperaturmethode
- Kalendermethode
- Natürliche Familienplanung
- Coitus interuptus
Endgültige operative Verfahren
- Sterilisation der Frau
- Sterilisation des Mannes
Ausführliches Informationsmaterial über Sexualität und Verhütung ist in der Praxis in Form von Informationsprospekten zum Mitnehmen erhältlich.
Neben der Beratung und Auswahl einer speziell für Sie geeigneten "Pille" bieten wir Ihnen im Rahmen der Schwangerschaftsverhütung und Familienplanung die folgenden Verhütungsmaßnahmen und Untersuchungen als Wahlleistungen an:
- Einlegen einer Hormonspirale (Mirena)
Lagekontrolle der Spirale durch Ultraschall
- Einlegen einer Kupferspirale
Lagekontrolle der Spirale durch Ultraschall
- 3- Monatsspritze
- Einlegen eines Hormonimplantats (Implanon)
Entfernen eines Hormonimplantats
- Schwangerschaftstest
Testung sexuell übertragbarere Erkrankungen:
- Chlamydien (Abstrich):
Hierbei handelt es sich um eine der häufigsten Geschlechtserkrankungen. Diese Bakterien verursachen idR. keine Beschwerden, können jedoch durch Verwachsungen im Unterbauch zur Sterilität führen. Eine Therapie mit Antibiotika kann dies zumeist verhindern.
- HPV Test (Abstrich):
Diese sexuell übertragbare virale Erkrankung verursacht meist keine Beschwerden, kann jedoch zu Zellveränderungen am Muttermund führen. Bei anhaltender Infektion ist dadurch das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken erhöht. Regelmäßige Kontrollen sind daher sinnvoll.
- HIV (Blutentnahme):
Bei dieser wohl bekanntesten Geschlechtskrankheit gibt es nach wie vor keine Therapie. Dank der modernen Medizin ist der Verlauf jedoch deutlich verlangsamt. Schützen Sie Ihren Partner und lassen sich testen.
Die Gebühren der einzelnen Leistungen richten sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und können an der Rezeption erfragt werden. Weitere Leistungen entnehmen Sie bitte dem ausliegenden Informationsordner. Wir beraten Sie gerne.